4 Faktoren, die deine Darmgesundheit beeinflussen

4 Faktoren, die deine Darmgesundheit beeinflussen

>>Iss keinen Zucker. Lass Weizen weg. Trink keine Milch. Schweinefleisch bringt dich um.<<
Wie oft liest oder hörst du diese Sprüche?
Kleiner Spoiler: Das sind nicht, die 4 Faktoren, die deine Darmgesundheit beeinflussen.

Einflussfaktor Essen & Trinken

Ja, zu viel Zucker beeinflusst unsere Gesundheit negativ (z.B. Fettleberrisiko steigt). Weizen ist für Menschen mit Zöliakie ein Tabu, sowie auch andere glutenhaltige Getreidesorten. Dazu gehört auch Dinkel (= eine Urform des Weizens).

Zum Schluss noch die Milch: „Sie verschleimt, entzieht dem Körper Kalzium und kommt von der bösen Kuh.“ Was löst das bei dir aus? Ängste, Verunsicherung, Gegenwehr?

Kein Wunder, dass wir uns bei diesen Sprüchen immer weiter einschränken beim Essen.

Hör auf, dir selbst Schaden zuzuführen!


Hör auf, dir selbst Schaden zuzuführen. Ja, du liest richtig. Essen und Trinken ist nicht der einzige Faktor für unsere Darmgesundheit. Es ist weder das einzige Mittel zur Heilung von Verdauungsbeschwerden, noch muss sie überhaupt der Hauptauslöser von Krämpfen, Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen sein.

Deshalb sehen wir uns gleich mal die weiteren Faktoren an, die deine Darmgesundheit beeinflussen.

Einflussfaktor Bewegung

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass du nach einer Spazierrunde oder dem Laufen leichter aufs Klo gehen kannst? Gratulation. Dann gehörst du zu jenen, die dadurch ihre Darmbewegung so richtig anheizen. Denn durch Bewegung werden nicht nur unsere Muskeln, nein auch unser Magen-Darm-Trakt in Schwung gebracht. Gerade bei Verstopfungen und zur regelmäßigen Stuhlentleerung ein gutes Hilfsmittel.

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Einflussfaktor Psyche & Stress

Vor jeder Prüfung im Studium hatte ich Durchfall. Durch meine Nervosität hat sich auch mein Stuhl verändert. Das ist kein Phänomen, sondern bereits gut erforscht.

Unser Darm und Gehirn sind dank dem Vagusnerv richtige Plaudertaschen.

Die Rede ist von der Darm-Hirn-Achse. Erste Erkenntnisse zeigen, dass sie eine wesentliche Rolle für unsere psychische Gesundheit spielt. Grund dafür ist der Vagusnerv, der Zehnte von zwölf Hirnnerven. Er ist Teil parasympathischen Nervensystems, der u.a. Ruhe, Erholung und Verdauung steuert.

In Stresssituationen wird genau dieses heruntergefahren und der Körper geht in Alarmbereitschaft. Das könnte auch der Grund sein, dass manche Menschen (vielleicht auch du) bei Stress, Hektik im Alltag an einem trägen Darm leiden. Oder so wie ich in Prüfungssituationen mit Durchfall.

Den komplexen Kommunikationsweg kannst du hier nachlesen.

Einflussfaktor Schlaf

Stell dir vor, du gehst ins Bad, putzt dir die Zähne und ziehst dir den Pyjama an. Im Bett wälzt du dich von einer Seite zur anderen. Im Kopf kommen dir alle möglichen To-Do’s in den Sinn, die du ja nicht vergessen darfst. Nach einer gefühlten Ewigkeit schläfst du endlich erschöpft ein. Der Wecker läutet und er reißt dich aus dem Schlaf. Komplett erschlagen machst du den ersten Schritt aus dem Bett und startest in den Tag.

Was glaubst du hat diese Geschichte mit unserer Darmgesundheit zu tun?

Nun ja, wir sind EIN Mensch. Wir bestehen zwar aus lauter Einzelteilen, aber insgesamt ergeben wir ein ganzes Stück. Einen Körper. Dazu gehört auch unser Darm und wie du im vorherigen Einflussfaktor schon bemerkt hast, sind die Zusammenhänge oft komplexer.

Zum Glück gibt es bereits erprobte Tipps zur Verbesserung der Schlafqualität. 

Hier meine Top 3:

  • Schlafzimmer vorbereiten: dunkel, ruhig, nicht zu warm und gelüftet
  • Technik aus: mind. 1 Stunde vor dem Schlafengehen gute Nacht zu Handy, TV und Laptop sagen
  • Sorgen und To-Do’s ablegen: Gedankenkreise und Sorgen auf einem Blatt Papier notieren, um den Kopf freizumachen

Mehr Informationen zu den 4 Faktoren und wie sie deine Darmgesundheit beeinflussen, erhältst du in meinem E-Book (inkl. 4-Wochen-Jahreszeiten-Speiseplan). Im Herbst startet auch mein multiprofessionelles online Gruppencoaching zur Darmgesundheit. Vorab wird es dazu auch eine Challenge mit Mehrwert um 0,– € geben. Trag dich gerne in meinen Newsletter ein, damit du den Start nicht verpasst.

Welcher Faktor beeinflusst du dich aktuell am meisten?

Quellen:
Eberharter P: Darmgesundheit – Dein Fahrplan für eine angenehme Verdauung (E-Book), 2. Auflage, 2021.

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